{"id":308,"date":"2018-06-29T10:47:33","date_gmt":"2018-06-29T08:47:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.maxferdrichter.de\/wp\/?p=308"},"modified":"2026-01-03T12:30:46","modified_gmt":"2026-01-03T11:30:46","slug":"presse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.maxferdrichter.de\/wp\/?p=308","title":{"rendered":"Presse"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\n<strong>Vinum WeinGuide<\/strong><br \/>\nDas wahrhaft gr\u00f6\u00dfte Kapital des M\u00fclheimer Weingutes liegt in den Weinbergen mit ihren Alten Reben. So wurde etwa ein Teil der Rebanlage in der Wehlener Sonnenuhr bereits im Jahr 1890 gepflanzt und ist somit gute 130 Jahre alt. Andere Parzellen sind mit 80 bis 90 Jahre alten Rebst\u00f6cken bepflanzt.<br \/>\nDie Bedeutung dieser gro\u00dfartigen Altbest\u00e4nde wird uns Jahr um Jahr zunehmend gewahr, auch weil Hitze und Trockenheit mehr und mehr zum Altag der Rebe im Weinberg geh\u00f6ren. Und da zeigt es sich sp\u00e4ter im Wein, ob sie gegen diese Unbilden der Natur gewappnet ist. Es ist einfach so, und die Probe der 2022er Weine des Gutes zeigt es beeindruckend: Die Weine aus Alten Reben haben ein viel intensiveres, differenziertes Geschmacksbild bereit und sind zudem eindeutig haltbarer. Die Lagentypik wird sogar im rest- und edels\u00fc\u00dfen Segment perfekt abgebildet. Der H\u00f6hepunkt waren in diesem die zwei Sonnenuhr- Auslesen mit ihrem schwebenden S\u00e4urespiel, die Brauneberger Juffer-Sonnenuhr und die Wehlener Sonnenuhr. \u00dcberaus beeindruckend und v\u00f6llig zu Recht in unserer Liste der Spitzenweine gelandet. (Vinum WeinGuide Deutschland 2024)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<strong>Besser war knochentrockener Mosel-Riesling wom\u00f6glich noch nie. Marcus Hofschuster Wein-Plus.eu<\/strong><br \/>\n&#8222;W\u00e4ren Weine lackiert wie Autos, g\u00e4bs f\u00fcr Constantin Richters Sonnenuhr &#8222;Uralte Reben&#8220; nur eine Farbe: British Racing Green. Weil das sch\u00f6nstes britisches Understatement ist, was der Wein da treibt. Bis man ihn freil\u00e4sst&#8230;<br \/>\nJahrzehnte hab ich mir gew\u00fcnscht, die besten Lagen der Mosel auch in v\u00f6llig trockenen Weinen erleben zu k\u00f6nnen. Nicht, weil ich ein Zuckerhasser bin, wie man mir nachzusagen pflegt. Sondern weil ich \u00fcberzeugt war, dass trockene Moselweine keinen Restzucker brauchen, um erstklassig zu sein.<br \/>\nInzwischen scheint es immer mehr Produzenten \u00e4hnlich zu gehen; jedes Jahr, so scheint es, werden mehr trockene Mosel-Rieslinge ganz trocken ausgebaut, auch wenn sie immer noch eher Nische sind als Trend. Die Ergebnisse sind unterschiedlich. Wo immer schon echte Substanz fehlte, weil man sich zu lange auf die helfende S\u00fc\u00dfe verlie\u00df, wird das ohne Zucker eben nur noch deutlicher. Aber die Winzer lernen dazu \u2013 und der Klimawandel hilft wohl auch mit.<br \/>\nSeit einigen Jahren kann man Constantin Richter dabei beobachten, wie er sich zu einem echten Meister des knochentrockenen Rieslings entwickelt. Sein 24er Jahrgang ist wohl der st\u00e4rkste, den ich in dieser Hinsicht bislang erlebt habe, diese Sonnenuhr einer der gr\u00f6\u00dften v\u00f6llig trockenen Mosel-Weine \u00fcberhaupt.<br \/>\nDabei f\u00e4ngt er ganz leise an, schlank, k\u00fchl, elegant und fein, wenn auch erkennbar mit Substanz und Druck. Wie er dann aber langsam auff\u00e4chert, Schicht um Schicht freilegt und an Tiefe und Energie gewinnt, dabei aber immer ganz Sonnenuhr bleibt, das ist es tats\u00e4chlich mal: das gro\u00dfe Kino!<br \/>\nDas wird sicher nicht Jedem schmecken, dazu ist das zu ungewohnt, auch muss man sich dieses Erlebnis erarbeiten. Der Wein springt einen nicht an. Wer noch skeptisch ist und nicht gleich 40\u20ac ausgeben will, der kann ja mit den &#8222;Alten Reben&#8220; aus Graach und Brauneberg anfangen. Auch das sind schon kleine Meisterwerke &#8211; und kosten keine 20\u20ac. Aber nicht jammern, wenn Ihr auf den Geschmack kommt, und von den &#8222;Uralten Reben&#8220; ist nix mehr da!&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Glockenklar: Max Ferdinand Richter, Pinot Noir 2023 &#8211; Manfred Klimek &#8211; Welt am Sonntag<\/strong><br \/>\n&#8222;Der erste von zwei beachtlichen Mosel-Pinot-Noir, mit filigraner Hand und beeindruckender Klarheit gekeltert. Der Winzer exportiert davon eine Menge der verglichen mit Riesling wenigen Flaschen des Guts in die USA, wo dieser Burgunder als anst\u00e4ndiges Glas Rotwein gerade viele teurere, einfache Burgunder aus Frankreich in der gehobenen Gastronomie abl\u00f6st. Die rote Frucht wirkt glockenklar, absolut burgundisch in der Aromatik, aber mit dieser moselanischen Leichtigkeit im Tannin, die ihn gef\u00e4hrlich trinkfreudig macht. Zart, pr\u00e4zise, unaufgeregt \u2013 ein idealer Begleiter f\u00fcr festliche Vorspeisen und leichte Fleischgerichte. Dieser Pinot Noir zeigt, dass Constantin Richter nicht nur Riesling perfekt zu keltern vermag, sondern Rotwein mit \u00fcberraschender Feinheit denken kann. Immer mit dabei: ein lecker St\u00fcck Salze des Schieferterroirs.&#8220;\n<\/p>\n<h2 class=\"entry-title\">Jahrgangsberichte<\/h2>\n<p>Hier k\u00f6nnen Sie unsere Jahrgangsberichte im PDF Format herunterladen. Klicken Sie dazu einfach auf folgende Links:<\/p>\n<p><span class=\"berichte\"><a href=\"\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/report2013_ge.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JAHRGANGSBERICHT 2013<\/a><br \/>\n<a href=\"\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/report2014_ge.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JAHRGANGSBERICHT 2014<\/a><br \/>\n<a href=\"\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/report2015_ge.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JAHRGANGSBERICHT 2015<\/a><br \/>\n<a href=\"\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/report2016_ge.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JAHRGANGSBERICHT 2016<\/a><br \/>\n<a href=\"\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/report2017_ge.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JAHRGANGSBERICHT 2017<\/a><br \/>\n<a href=\"\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Erntebericht-2018-Sommer-Sonne-Trockenheit.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JAHRGANGSBERICHT 2018<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.maxferdrichter.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Erntebericht-2019-Regennasser-Oktober.pdf\">JAHRGANGSBERICHT 2019 <\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.maxferdrichter.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Erntebericht-2020-Ein-Jahrgang-wie-keiner-zuvor.pdf\">JAHRGANGSBERICHT 2020<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.maxferdrichter.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Erntebericht-2021.pdf\">JAHRGANGSBERICHT 2021<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.maxferdrichter.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Erntebericht-2022-Herausforderungen-des-Klimawandels.pdf\">JAHRGANGSBERICHT 2022<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.maxferdrichter.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Erntebericht-2023-Die-dritten-Jahrg\u00e4nge-in-jedem-Jahrzehnt-haben-stets-\u00fcberzeugt.pdf\">JAHRGANGSBERICHT 2023<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.maxferdrichter.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Erntebericht-2024-2024-spielte-das-Wetter-verr\u00fcckt.pdf\">JAHRGANGSBERICHT 2024<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.maxferdrichter.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Erntebericht-2025-2025-eine-Turbo-Ernte-im-Wettlauf-gegen-schlechtes-Lesewetter.pdf\">JAHRGANGSBERICHT 2025<\/a><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"berichte\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vinum WeinGuide Das wahrhaft gr\u00f6\u00dfte Kapital des M\u00fclheimer Weingutes liegt in den Weinbergen mit ihren Alten Reben. 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